Tag der offenen Tür am 25.05.2012 ab 16.00 Uhr Letzte Änderung: 21.05.2012 - 23:16 Uhr

Forder- / Förderkonzept

An der GS Hahle wurde für die Schüler mit besonderen Schwächen und Stärken ein individuelles Förder- bzw. Forderprogramm erstellt. Dieses können Sie hier lesen.

 

Ab dem Schuljahr 2010/11, 09.08.2010, findet täglich von 7.30 - 8.05 Uhr oder von 7.45 - 8.05 Uhr Förder- bzw. Forderunterricht statt. Folgende Lerngruppen arbeiten jahrgangsübergreifend im Band:

Fördergruppen:

 

  • 4 Gruppen in Deutsch mit unterschiedlichen Schwerpunkten parallel an 3 Tagen in der Woche (Schwerpunkte je nach Bedarf, z. B. Leseförderung, Richtig schreiben / Sprache untersuchen, Texte verfassen);
  • 1 Sprachförder-Gruppe nach dem Kon-Lab-Programm an 5 Tagen in der Woche
  • 4 Gruppen in Mathematik mit unterschiedlichen Schwerpunkten parallel an 2 Tagen in der Woche (je nach Bedarf, z. B. Grundrechenarten, Sachrechnen, Größen und Messen)

Fordergruppen:

 

  • 1 Gruppe in Deutsch zum Thema "Schreibwerkstatt" an 3 Tagen in der Woche
  • 1 Gruppe in Mathematik zum Thema "Knobeln und Denken" an 2 Tagen in der Woche

Die Gruppenstärke soll in der Regel nicht mehr als 5 Schüler umfassen, um möglichst effektiv arbeiten zu können. Ausnahmen bilden die Gruppen "Leseförderung" und "Sprachförderung". Hier können bis zu 8 Schüler arbeiten.

 

Die mit den Kindern besprochenen Ziele werden im Förder-/ Forderplan als Lernziel festgehalten. Hat ein Schüler sein Ziel erreicht, verlässt er die Förder- bzw. Fordergruppe, oder er arbeitet - wenn nötig - an anderen Schwerpunkten weiter.

 

Jeder Jahrgang hat Anspruch auf 90 Minuten Förder- und Forderunterricht. Studien belegen, dass eine tägliche Förderzeit von zehn Minuten am effektivsten ist. Somit kann auf die kurze Konzentrationsspanne der Kinder Rücksicht genommen werden und täglich effektiv, kontinuirlich und schwerpunktorientiert gefördert werden.

 

Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich leistungsstarke Schüler in den Förderunterricht einbringen, um Mitschülern zu helfen. Hierbei festigen sie ihr Wissen und bauen ihre jeweilige Fachkompetenz aus.

Sprachförderung nach Kon-Lab

 

Ein relativ hoher Anteil der Kinder erhält bereits im Kindergartenalter vorschulische Sprachförderung. Die Sprachfördergruppen setzten sich in den vergangenen Jahren sowohl aus Kindern mit Migrationshintergrund, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erlernen, als auch aus muttersprachlich deutschen Kindern mit Spracherwerbsstörungen (SES) zusammen. Hierbei wurde seit 2008 in Kleingruppen mit dem Sprachprogramm Kon-Lab (hier: Stufe 1: "Wortfabrik") sprachrhythmische Förderung durchgeführt.

 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 können die Kinder an unserer Schule hierauf aufbauend während der gesamten vier Grundschuljahre mit dem innovativen Kon-Lab-Programm Stufe 2: "Satzfabrik" in Grammatik und Rechtschreibung systematisch und nachhaltig gefördert werden. Die Arbeit nach Kon-Lab mit Kindern im Grundschulalter ist auch in größeren Gruppen möglich.